Adelheid Popp

Namen und Abkürzungen
A. P. (Abkürzung)
Dworak, Adelheid (Geburtsname)
Dwořak, Adelheid (Originalsprache)
Dworczak, Adelheid
Dworschak, Adelheid
Popp-Dworak, Adelheid (Ehename)
Geburtsdaten
11.02.1869, Inzersdorf bei Wien
Sterbedaten
7.03.1939, Wien
Berufe und Tätigkeiten
Arbeiterin, Politikerin, Parteifunktionärin, Publizistin

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Adelheid Dworak wurde als jüngstes Kind einer Arbeiterin und eines Webers 1869 in Inzersdorf bei Wien geboren. Von ihren vierzehn Geschwistern überlebten nur vier. Nach drei Jahren Volksschule musste Adelheid Popp diese abbrechen und begann zu arbeiten – erst als Heimarbeiterin und Dienstmädchen, dann mit vierzehn Jahren in einer Fabrik für Bronzeerzeugnisse und später in einer Korkfabrik. Die ihr aufgrund des frühen Schulabbruchs fehlende Bildung eignete sie sich im Laufe ihrer Politisierung selbst an. Später unterstützte sie Emma Adler diesbezüglich und lehrte sie Deutsch und Englisch. 1893 heiratete sie Julius Popp. Er war ebenfalls Sozialdemokrat, starb allerdings, ebenso wie die beiden gemeinsamen Söhne, bald.

Als Jugendliche kam sie über einen Freund und die Lektüre der Zeitung „Gleichheit“ (später „Arbeiterzeitung“) mit der Sozialdemokratie in Kontakt. Sie begann politische Versammlungen zu besuchen. Seit 1891 war sie Mitglied des Arbeiterinnen-Bildungsvereins, in dessen Vorstand sie später gewählt wurde. Im selben Jahr ergriff sie erstmals bei einer Veranstaltung das Wort am RednerInnenpult. Popp sprach über die Lage der Arbeiterinnen und machte das zum Thema, was sie zuvor in den Zeitungen und Reden der Sozialdemokratie vermisst hatte. Seit Anfang der 1890er Jahre war sie eine vielgefragte und weitgereiste Rednerin und Agitatorin. Dabei war sie als Frau aufgrund ihres Geschlechts verschiedensten Diskriminierungen ausgesetzt. Sie war zu einer „öffentlichen Frau“ geworden, sehr bekannt – auch bei Polizei und Obrigkeit.

1891 forderten sozialdemokratische Frauen von der Parteileitung die Herausgabe einer Frauenzeitung. Der Parteitag war anfangs dagegen, stimmte dem Projekt aber letztlich zu. Popp wurde 1893 zur Redakteurin der "Arbeiterinnen-Zeitung" ernannt und blieb es bis 1934. Die Themen reichten von (Frauen)Bildung, Frauenwahlrecht über Sozialgesetzgebung und Eherecht, der Forderung nach einem Nachtarbeitsverbot usw. Das führte auch zu Konflikten mit dem Gesetz, 1895 wurde Popp wegen der "Herabwürdigung der Ehe und Familie" zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Adelheid Popp war nicht nur Redakteurin und ab 1919 Herausgeberin der „Arbeiterinnen-Zeitung“, sondern veröffentliche auch zahlreiche Artikel in dieser und anderen Zeitungen, Bücher und politische Broschüren. 1912 gab sie das „Gedenkbuch 20 Jahre österreichische Arbeiterinnenbewegung“ und 1929 „Der Weg zur Höhe“, der sich Aufbau, Aufstieg und Zielen der sozialdemokratischen Frauenbewegung widmete, heraus. Diese Bücher stellten bereits erste Historisierungen der eigenen Geschichte - der Geschichte der Arbeiterinnenbewegung und sozialdemokratischen Frauenbewegung – dar.

Lange Zeit wurden die frauenpolitischen Aktivitäten von der Partei nicht unterstützt: Frauen wie Popp und andere Sozialdemokratinnen übten beständig Kritik und forderten eine Quotenregelung auf den Parteitagen. Die Gründung des Frauenzentralkomitees 1898 war deshalb ein wesentlicher Schritt zur autonomen Organisierung und Mobilisierung der Frauen. Adelheid Popp war von Anfang an Mitglied des Frauenzentralkomitees und blieb es bis 1933. Sie hatte lange Zeit eine zentrale Stellung in der sozialdemokratischen Frauenorganisation und nimmt eine wichtige Stellung in der Rezeption ein.

Popp war auch in weiteren Frauenvereinen aktiv. Sie begründete 1893 den Lese- und Diskutierklub Libertas mit. 1902 wurde Popp in den Vorstand des Vereins der Heimarbeiterinnen von Wien-Ottakring gewählt und gründete im selben Jahr, gemeinsam mit Anna Boschek, Amalie Seidel, Gabriele Proft und Therese Schlesinger den Verein sozialdemokratischer Frauen und Mädchen und übernahm 1916 den Vorsitz des Internationalen Sozialdemokratischen Frauenkomitees.

Während des Ersten Weltkriegs gehörte sie zu denjenigen innerhalb der Sozialdemokratie, die gegen eine offensive Friedenspolitik waren und sich gegen die Publikation von kritischen Artikeln von SozialdemokratInnen in der „Arbeiterinnen-Zeitung“ stellten. In den Parteivorstand wurde Adelheid Popp 1918 gewählt. Sie hatte sich als ausgesprochen loyale Parteifrau erwiesen und verteidigte die Partei auch dann, wenn andere Frauen diese kritisierten. 1919 war sie Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung und zog 1920 als eine von sieben Sozialdemokratinnen in den Nationalrat ein. Sie war die allererste Frau, die eine Rede im Hohen Haus hielt. Bei Gesetzesvorlagen zur Verbesserung der Situation der Arbeiterinnen, wie gleicher Lohn, eine Reform des Eherechts, usw., war sie entscheidend beteiligt.

1933 zog Popp sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Kurz danach wurden im Zuge der Ausschaltung der Demokratie und der Etablierung des austrofaschistischen Ständestaates alle sozialdemokratischen Vereine und Organisationen verboten. Popp verstarb am 7. März 1939 an einem Schlaganfall. 1949 wurde ein Gemeindebau in Wien nach ihr benannt - der Adelheid-Popp-Hof. Ferner gibt es den Adelheid-Popp-Park, im 17. Bezirk im Bereich Geblergasse, und im 22. Bezirk, im Bereich Erzherzog-Karl-Straße/Stadlauer Straße, die Adelheid-Popp-Gasse.

verwendete Literatur und Quellen:

das rote wien
Hauch: Vom Frauenstandpunkt aus, 290-293
Köpl: Adelheid Popp. – In: "Die Partei hat mich nie enttäuscht …", 5-43

verfasst von: Nikola Staritz

Lexikoneinträge

Köhler-Lutterbeck, Siedentopf: Lexikon der 1000 Frauen

Popp, Adelheid, geb. Dworak
Frauenrechtlerin
11.2.1869 (Inzersdorf b. Wien) - 7.3.1939 (Wien)
Schon mit zehn Jahren musste P. die Schule verlassen, um als Dienstmädchen und später als Fabrikarbeiterin zum Familienunterhalt beizutragen. Ihr Vater, ein Weber, war Alkoholiker, die Mutter war nach der Geburt von 15 Kindern früh gealtert. In den 1880er Jahren schloss sich P. der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) an und hielt 17-jährig auf einer Parteiversammlung ihre erste flammende Rede über die unerträgliche Situation der Arbeiterinnen. 1892-1934 war sie Redakteurin der Wiener "Arbeiterinnenzeitung", die sie mitbegründet hatte. 1902 gründete sie außerdem den "Verein sozialdemokratischer Frauen und Mädchen". 1918 wurde sie in den Parteivorstand der SPÖ und in den Wiener Gemeinderat gewählt, 1919-34 war sie Mitglied des österreichischen Parlaments. Zeit ihres Lebens kämpfte P. für die Rechte der Frauen, für eine Verbesserung der Situation der Arbeiterinnen und Dienstmädchen, für Wahlrecht sowie für Gleichberechtigung in der Ehe. Mit der anonymen Veröffentlichung ihrer Kindheitserinnerungen "Die Jugendgeschichte einer Arbeiterin" (1909) motivierte sie viele Arbeiterfrauen, sich der Sozialdemokratie anzuschließen. Schon im Erscheinungsjahr wurde das Buch dreimal aufgelegt, es folgten zahlreiche weitere Auflagen und Übersetzungen in viele europäische Sprachen. Zu P.s weiteren Veröffentlichungen zählen "Frauenarbeit in der kapitalistischen Gesellschaft" (1922) und "Der Weg zur Höhe. Die sozialdemokratische Frauenbewegung Österreichs" (1929). Verheiratet war sie seit 1893 mit dem Parteifunktionär Julius P., mit dem sie zwei Kinder hatte.

Lexikon deutscher Frauen der Feder

Popp, Frau Adelheid, geb. Dworak, Wien XVII, Dornerplatz 13, geboren 1869 als Tochter eines Webers, der, als sie sechs Jahre alt war, starb. Mit 10 Jahren musste sie die Schule verlassen, und arbeiten. Sie häkelte Schafwolltücher und musste verschiedene andere Erwerbe suchen. Mit 14 Jahren kam sie in eine Fabrik, mit 17 Jahren wurde sie durch das Lesen der "Gleichheit", jetzige Arbeiterzeitung, Sozialdemokratin. Mit 21 Jahren sprach sie das erste Mal in einer öffentlichen Versammlung und zwar gänzlich unvorbereitet, aber enthusiasmiert durch den Vortragenden. Von nun an sprach sie jeden Sonntag in Wien und Umgebung. Bis zum Jahre 1893 arbeitete sie in einer Korkfabrik, dann wurde ihr im Oktober desselben Jahres die Redaktion der Arbeiterinnen-Zeitung übertragen, die sie noch immer führt. Sie schrieb die Broschüre: "Die Arbeiterin im Kampf ums Dasein", die in einer Auflage von 12000 Exemplaren verbreitet wurde. Ferner schrieb sie eine Reihe von Aufsätzen für verschiedene sozialdemokratische Blätter. Im Jahre 1895 wurde sie wegen eines Artikels in der "Arbeiterinnen-Zeitung" über die "Frau und das Eigentum" von den Geschworenen einstimmig wegen Herabwürdigung der Ehe zu 14 Tagen Arrest verurteilt. Darüber erschien die Broschüre: "Freie Liebe und bürgerliche Ehe" mit einem Vorwort über den Prozess. Die Broschüre wurde in erster Auflage in 20000, in zweiter Auflage in 10000 Exemplaren verkauft. A. P. hatte nur drei Klassen Volksschule in einem Dorfe besucht. Was sie weiter lernte, ist das Resultat ihrer "Abend- und Sonntagsruhe". 1894 schloss sie eine Civilehe mit dem Eigentümer der Arbeiter-Zeitung, Herrn Popp.

Gürtler, Schmid-Bortenschlager: Eigensinn und Widerstand

Adelheid Popp (geb. Dworzak), geboren 1869 als 15. Tochter einer Weberfamilie in Inzersdorf bei Wien, gestorben 1939 in Wien, mußte bereits als Kind arbeiten, wurde 1892 Mitbegründerin und verantwortliche Redakteurin der "Arbeiterinnen-Zeitung", war seither als Publizistin und Agitatorin der sozialdemokratischen Frauenbewegung aktiv, 1909 erschien anonym ihre "Jugendgeschichte einer Arbeiterin", die in elf Sprachen übersetzt wurde, seit 1919 war sie Mitglied des Nationalrats, sie publizierte einige Erinnerungsbücher und Artikel zur Frauenfrage.

Österreichisches biographisches Lexikon

Popp Adelheid, geb. Dwořak, Politikerin. * Wien-Inzersdorf, 11. 2. 1869; † Wien, 7. 3. 1939. Tochter eines Webers; ab 1894 Gattin des Politikers Julius P. (s. d.), Schwägerin des Theaterdir. und Schauspielers Wilhelm P. (s. d.); besuchte 1876–79 die Volksschule, arbeitete jedoch bereits ab ihrem achten Lebensjahr, ab 1883 in einer Fabrik für Bronzeerzeugnisse, dann in einer Korkfabrik. P. begann schon damals mit aktiver Propaganda für die sozialdemokrat. Ideen. 1889 wurde sie Mitgl. des Wr. Arbeiterinnen-Bildungsver. Führende Sozialisten begannen sich für sie zu interessieren, u. a. Reumann, Engels, Bebel und V. Adler (s. d.), dessen Frau ihr Sprach- und Rechtschreibunterricht gab und großen Einfluß auf sie ausübte. Ab 1890 sprach P. auf vielen Versmlg. in allen Tle. der Monarchie und genoß den Ruf einer energ., begabten und sehr beliebten Agitatorin. 1893–1934 war P., die auch schriftsteller. tätig war, verantwortlicher Red. der 1892 gegründeten „Arbeiterinnen-Zeitung“. 1893 gehörte sie zu den Mitbegründerinnen des Lese- und Diskutierklubs Libertas, zum Vorstand des Bildungsver. von Wien-Meidling sowie etwas später des Arbeiter-Bildungsver. von Wien-Rudolfsheim und organisierte in Wien mit Glas-Pohl und Ryba-Seidl die erste sozialdemokrat. Frauenversmlg. für die Erringung der polit. Rechte der Frauen. 1898 wurde P. Mitgl. des sozialdemokrat. Frauenreichskomitees, 1901 war sie im Vorstand des Ver. der Heimarbeiterinnen von Wien-Ottakring, 1918–23 Mitgl. des Wr. Gemeinderates, 1919–34 Abg. zum Nationalrat, wo sie bes. auf dem Gebiet des Familienrechtes und des Strafgesetzes aktiv war. Sie erreichte die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Dienstboten (Hausgehilfinnengesetz, Abschaffung der Dienstbotenordnung von 1808) und versuchte durch Gesetzvorlage die §§ 144 bis 148 (Abtreibungsgesetze) des Strafgesetzes zu mildern. Nach dem Ersten Weltkrieg forderte P. die Wiederbelebung der sozialist. Fraueninternationale. 1926 wurde sie Vertreterin der Frauen in der Exekutive der sozialist. Arbeiterinternationale. 1933 schied P. aus gesundheitlichen Gründen aus dem Sozialdemokrat. Parteivorstand aus, dem sie 30 Jahre lang angehört hatte. Ab 1934 lebte sie kränkelnd und zurückgezogen in Wien.

Ausgewählte Publikationen

A. P.: Die Frauen in den christlichen Gewerkschaften - In: Frauenarbeit, Jg. 6 (1928), Nr. 18, 828-829
ÖNB 606270-C.Neu-Per
A. P.: Marianne Hainisch : zu ihrem neunzigsten Geburtstag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (27. März 1929), Nr. 86, 6
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Arbeiterinnen-Zeitung : sozialdemokratisches Organ für Frauen und Mädchen / hrsg. von Rudolf Pokorny u. Viktor Adler; ab 1893,1: Viktoria Kofler; ab 1894,9: Maria Krasa; ab 1900,3: Anna Boschek; ab 1919,22: Adelheid Popp. Für die Redaktion verantwortlich: Adelheid Popp-Dworak, ab 1919,22: Eugenie Brandl - Wien: Wiener Volksbuchh., 1892-1924
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Die Frau : sozialdemokratische Monatsschrift für Politik, Wirtschaft, Frauenfragen, Literatur / Hrsg.: Adelheid Popp. Für die Red. verantw.: Eugenie Brandl - Wien: Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschösterreichs ; Vorwärts, 1924-1984
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Die Wählerin : sozialdemokratisches Frauen-Wochenblatt / Red.leitung: Adelheid Popp und Therese Schlesinger - Wien: Vorwärts, 1918-1919
Online Zugriff / ÖNB 529641-C.Neu
Gedenkbuch 20 Jahre österreichische Arbeiterinnenbewegung / im Auftrage des Frauenreichskomitees hrsg. von Adelheid Popp - Wien: Kommissionsverl. der Wr. Volksbuchhandlung "Vorwärts", 1912
Online Zugriff / ÖNB 231744-B.Neu
Popp, Adelheid: Der 16. Februar - In: Die Wählerin, Nr. 10, 6. Februar 1919, 1
Online Zugriff / ÖNB 529641-C.Neu
Popp, Adelheid: Der Internationale Sozialistische Frauentag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 40 (13. März 1927), Nr. 71, 4
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Popp, Adelheid: Der Paragraph 144 - In: Die Unzufriedene, Jg. 5 (8. Oktober 1927), Nr. 41, 1-3
Online Zugriff / ÖNB 600447-C.Neu-Per
Popp, Adelheid: Der Weg zur Höhe : die sozialdemokratische Frauenbewegung Österreichs ; ihr Aufbau, ihre Entwicklung und ihr Aufstieg / hrsg. vom Frauenzentralkomitee der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs - Wien: Frauenzentralkomitee der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs, 1929
ÖNB 577331-B.Neu
Popp, Adelheid: Die Arbeiterin im Kampf um’s Dasein - Wien: Ignaz Brand, 1895
Online Zugriff / ÖNB 84.898-B.Neu
Popp, Adelheid: Die Frau als Gesetzgeber - In: Das Buch der Frau : eine Zeitkritik - Wien: M. Duke, 1927, 101-106
ÖNB 1925369-B.Neu
Popp, Adelheid: Die internationale sozialistische Frauenbewegung - In: Bildungsarbeit, Nr. 5, 1923
ÖNB 467386-C.Neu-Per
Popp, Adelheid: Die Jugendgeschichte einer Arbeiterin - In: Arbeiterleben : Autobiographien zur Alltags- und Sozialgeschichte Österreichs 1867-1914 - Graz: Leykam, 1989, 162-169
ÖNB 1302267-C.Neu.1
Popp, Adelheid: Die Jugendgeschichte einer Arbeiterin von ihr selbst erzählt / mit einf. Worten von August Bebel - München: Reinhardt, 1909
Online Zugriff / ÖNB 464149-B.Neu.1
Popp, Adelheid: Die österreichische Wahlreform und das Frauenwahlrecht - In: Sozialistische Monatshefte, Jg. 10=12 (1906), Nr. 4, 301-305
Online Zugriff / ÖNB 28331-B.Neu-Per
Popp, Adelheid: Erinnerungen aus der Frühzeit der Arbeiterinnenbewegung - In: Handbuch der Frauenarbeit in Österreich - Wien: Kammer für Arbeiter und Angestellte, 1930, 568-573
Online Zugriff / ÖNB 579225-C.Neu
Popp, Adelheid: Frauenarbeit in der kapitalistischen Gesellschaft / Frauen-Zentralkomitee - Wien: Frauen-Zentralkomitee, 1922
ÖNB 225071-B.Neu
Popp, Adelheid: Frauen der Arbeit, schließt euch an! : ein Mahnruf - Wien: Brand, 1919
ÖNB 602140-B.Neu
Popp, Adelheid: Frauentag April 1932 - In: Frauentag, 1932, 3-4
Online Zugriff / ÖNB 664832-C.Neu
Popp, Adelheid: Haussklavinnen : ein Beitrag zur Lage der Dienstmädchen - Wien: Brand, 1912
Online Zugriff / ÖNB 484477-B.Neu
Popp, Adelheid: Jugenderinnerungen - In: Feierabend : ein Buch für die Jugend - Wien: Verl. der Wiener Volksbuchhandlung Ignaz Brand, 1902, 42-50
ÖNB 416772-C.Neu
Popp, Adelheid: Julie Rauscha und die arbeitenden Frauen : eine Frau des Volkes - In: Arbeiterzeitung, Jg. 39 (22. Februar 1926), Nr. 53, 1
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Popp, Adelheid: Mädchenbuch - Wien, 1911
ÖNB 481090-A.6.Neu
Popp, Adelheid: Mädchenbuch - Wien: Wiener Volksbuchhandlung, 1924
ÖNB 549387-A.Neu
Popp, Adelheid: Schutz der Mutter und dem Kinde - Wien, 1910
Online Zugriff / ÖNB 401064-B.Neu.1
Popp, Adelheid: Traurige Jugend : die Jugendgeschichte einer Arbeiterin, von ihr selbst erzählt - Wien: Verl. "Die Unzufriedene", 1927
ÖNB 296019-A.Neu.17-18
Popp, Adelheid: Verdrängung der Frauenarbeit - In: Die Frau, Jg. 43 (1934), Nr. 2, 4-6
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Popp, Adelheid: Was hat die Republik den Frauen gebracht? - In: Arbeiterzeitung, Jg. 34 (19. November 1922), Nr. 311, 7-8
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Popp, Adelheid: Zu Emma Adlers siebzigstem Geburtstag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 41 (20. Mai 1928), Nr. 140, 2
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Popp, Adelheid: Zum Frauentag 1918 - In: Arbeiterzeitung, Jg. 30 (22. März 1918), Nr. 78, 2
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Popp, Adelheid: Zwanzig Jahre Arbeiterinnenbewegung - In: Gedenkbuch 20 Jahre österreichische Arbeiterinnenbewegung - Wien: Kommissionsverl. der Wr. Volksbuchhandlung "Vorwärts", 1912, 6-22
Online Zugriff / ÖNB 231744-B.Neu

Quellen und Sekundärliteratur

Anderson, Harriet: Der Feminismus des Sich-Erinnerns : zum Verhältnis zwischen dem Persönlichen und dem Politischen in Autobiographien in der österreichischen Frauenbewegung um 1900 - In: Autobiographien in der österreichischen Literatur - Innsbruck [u.a.]: Studien-Verlag, 1998, 61-73
ÖNB 1505308-B.Lit.3
Die Erweckerin der Frauen : zu Adelheid Popps sechzigstem Geburtstag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (10. Februar 1929), Nr. 41, 3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Die Frauen als Opfer christlichsozialer Politik : eine Massenversammlung sozialdemokratischer Frauen - In: Arbeiterzeitung, Jg. 39 (20. Juli 1926), Nr. 198, 5
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Die Frauen demonstrieren : gewaltige Protestkundgebungen gegen den neuen §144 - In: Arbeiterzeitung, Jg. 40 (12. Oktober 1927), Nr. 279, 7
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Die Frauen und der 7. Oktober : eine Rede der Genossin Popp in den Annensälen - In: Arbeiterwille, Nr. 274, 03.10.1928
ÖNB 399971-D.Neu-Per
Die Frau im Schützengraben : eine Rede Adelheid Popps auf der Internationalen Frauenkonferenz in Brüssel - In: Die Unzufriedene, Jg. 6 (8. September 1928), Nr. 36, 2
Online Zugriff / ÖNB 600447-C.Neu-Per
Die Schulzeit der Adelheid Popp von 1875 bis 1879 in Inzersdorf am Wienerberg, im bildungshistorischen Kontext - In: Auf dem Weg zu einer humanen Schule - Wien: LIT, 2020, 2020, 263-299
ÖNB 2177139-B NEU MAG
Führende Männer und Frauen - In: Der Abend, Nr. 234, 12. Oktober 1923
ÖNB 509488-D.Neu
Frauenkonferenz der deutschen Genossinnen in der Tschechoslowakei - In: Die Frau, Jg. 41 (1932), Nr. 12, 4-6
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Frau Kandidat [bei den Wahlen zur Nationalversammlung] - In: Der Morgen, Jg. 10 (27. Januar 1919), Nr. 4, 11
Online Zugriff / ÖNB 470322-D.Neu-Per
Lafleur, Ingrun: Adelheid Popp and working-class feminism in Austria - In: Frontiers, Jg. 1 (1975), Nr. 1, 86-105
Notz, Gisela: Wien 1893 : die Arbeiterinnen verlassen die Fabrik - In: Analyse & Kritik, Jg. 47 (2017), Nr. 624, 12
AK Wien D30030
Philippoff, Eva: "Wir geigen wieder!" : Adelheid Popp (1869-1939) - In: Germanica, Jg. 34 (2004), 101-116
ÖNB 1268650-B.Neu-Per
Schacherl, Ingrid: Aufbruch - Umbruch : Frauenleben in Zeiten politischer Veränderungen - In: Lauf:schritte, Nr. 1, 1995, 27-29
ÖNB 1562929-C.Neu-Per
Unsere erwählten Frauen : Anna Boschek, Emmy Freundlich, Adelheid Popp - In: Die Unzufriedene, Jg. 1 (27. Oktober 1923), Nr. 6, 2-3
Online Zugriff / ÖNB 600447-C.Neu-Per

Material in Archiven und Sammlungen

  • Korrespondenz zwischen Emma Adler und Adelheid Popp - In: VGA Wien, Adler-Archiv, Mappe 145
  • Briefe von Adelheid Popp, Leopoldine Glöckel, Käthe Leichter, Therese Schlesinger, Frieda Nödl, Maria Emhart, Hella Postranecky an Rosa Jochmann - In: VGA Wien, Nachlass Rosa Jochmann
  • Pressestimmen - In: WBR/TBA, Dokumentation, TP-039647
  • Emma Adler : Lebensbild einer seltenen Frau / Manuskript von Adelheid Popp - In: VGA Wien, Personennachlass Gabriele Proft, Karton 2, Mappe 4/4
  • VGA Wien, Personenarchiv Adelheid Popp, Lade 22, Mappe 68

Links