Therese Schlesinger

Namen und Abkürzungen
Eckstein, Therese (Geburtsname)
Schlesinger-Eckstein, Therese (Ehename)
Th. Sch. (Abkürzung)
Geburtsdaten
6.06.1863, Wien
Sterbedaten
5.06.1940, Blois (Frankreich)
Berufe und Tätigkeiten
Schriftstellerin, Publizistin, Politikerin, Parteifunktionärin

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Therese Eckstein war die Tochter der aus Prag stammenden Amalie Eckstein, geborene Wehle und des jüdischen Papierfabrikanten Albert Eckstein. Da ihr als Frau der Zugang zur Universität verwehrt war, nahm Therese Eckstein Privatunterricht und bildete sich im Selbststudium weiter. 1888 heiratete sie den Bankbeamten Viktor Schlesinger, der jedoch kurz nach der Hochzeit an Tuberkulose starb. Sie selbst litt zeitlebens unter den Folgen des Kindbettfiebers, an dem sie bei der Geburt ihrer Tochter Anna im Jahr 1890 erkrankt war.

Schlesinger engagierte sich zunächst in der bürgerlichen Frauenbewegung und wurde Mitglied des Allgemeinen österreichischen Frauenvereins. Als Publizistin forderte sie die Zulassung von Frauen zum Hochschulstudium, die Verbesserung des Arbeitsschutzes für Frauen und die Einführung des Frauenwahlrechts. Im Zuge von Auseinandersetzungen zwischen bürgerlichen und sozialistischen Frauen auf diversen nationalen und internationalen Frauenkongressen tendierte Eckstein-Schlesinger zunehmend zu den Sozialistinnen und stellte den von der bürgerlichen Frauenbewegung vertretenen Grundsatz der „Überparteilichkeit“ in Frage.

1901 zählte sie zu den Mitgründerinnen des Vereins sozialdemokratischer Frauen und Mädchen. In den folgenden Jahren versuchte sie Frauen in verschiedenen Berufsgruppen zu organisieren, wie z. B. in der Frauensektion der Gewerkschaft der Buchbinder. Als am 19. März 1911 der erste Frauentag abgehalten wurde, übernahm Therese Schlesinger dessen Vorsitz. Im Rahmen ihrer politischen Arbeit hielt sie zahlreiche Vorträge und publizierte Artikel und Aufsätze in der „Arbeiter-Zeitung“, in „Die Unzufriedene“, in „Der Kampf“, aber auch in der Berliner "Neuen Zeit". Im Ersten Weltkrieg war Therese Schlesinger eine der führenden Persönlichkeiten des "linken Flügels" um Friedrich Adler und später um Otto Bauer, die an der Spitze des Kampfes gegen den Krieg standen.

Als 1918 das aktive und passive Wahlrecht für Frauen durchgesetzt wurde, gab Schlesinger mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen gemeinsam mit Adelheid Popp das Wochenblatt "Die Wählerin" heraus. Sie gehörte im Jahr 1919 zu den ersten sieben Sozialdemokratinnen, die ins Parlament gewählt wurden. Von 1919 bis 1923 gehörte Schlesinger der Konstituierenden Nationalversammlung und dem Nationalrat, danach bis 1930 dem Bundesrat an. Aus ihrer Feder stammen auch jene Teile des „Linzer Programms“ der österreichischen Sozialdemokratie aus dem Jahr 1926, die sich auf die Frauenfrage beziehen.

Nach dem "Anschluss" Österreichs flüchtete Therese Eckstein-Schlesinger vor den Nationalsozialisten nach Frankreich, wo sich Marianne Pollak und andere im Exil lebende Freunde ihrer annahmen. Sie starb im Jahr 1940 im französischen Exil.

Die in den Jahren 1929/30 errichtete Wohnhausanlage in der Wickenburggasse 15 im achten Wiener Gemeindebezirk, trägt den Namen Therese-Schlesinger-Hof. Der Schlesingerplatz in der Josefstadt wurde 1901 nach dem christlich-sozialen und antisemitischen Reichsratabgeordneten Josef Schlesinger benannt, die Neubenennung nach Therese Schlesinger erfolgte 2006.

verwendete Literatur und Quellen:

Hauch: Vom Frauenstandpunkt aus
Jaindl: Therese Schlesinger
das rote wien

verfasst von: Elisabeth Malleier

Lexikoneinträge

Jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert

Schlesinger-Eckstein, Therese - Politikerin, Frauenrechtlerin, Schriftstellerin
6. (7.?) 6. 1863, Wien - 5. 6. 1940, Paris
Therese Ecksteins Mutter stammt aus einer Prager jüdischen Familie und erzieht ihre Kinder im Geist eines auch im religiösen Sinn liberalen, kultivierten Bürgertums. Nach dem Tod ihres Mannes übernimmt sie die Leitung der Pergamentfabrik im fünften Bezirk Wiens und wird zur Ernährerin ihrer vielköpfigen Familie. In ihrem Betrieb richtet sie eine der ersten Schulküchen Wiens ein. Therese wechselt sich mit ihren fünf Schwestern beim Küchendienst ab. Die Nähe zur Fabrik gewährt ihr Einblick in soziale Mißstände. Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule in Wien erhält sie zunächst Privatunterricht und besucht Vorlesungen an der Wiener Universität, bevor sie 1888 heiratet. Nach der Geburt ihrer Tochter Anna (1890) erkrankt Therese Schlesinger-Eckstein an Kindbettfieber und behält eine Körperbehinderung zurück. Ihr Mann stirbt früh an Tuberkulose, ihre Tochter leidet an Depressionen und nimmt sich später das Leben. In dieser Zeit stärkster psychischer Belastungen erhält sie durch ihre Freundinnen Marie Lang und Auguste Fickert Zugang zur bürgerlichen Frauenbewegung und wird Mitglied im "Allgemeinen österreichischen Frauenverein". Therese Schlesinger-Eckstein beginnt publizistisch zu arbeiten. In der "Volksstimme" fordert sie die Zulassung von Frauen zum Hochschulstudium ein, die Verbesserung des Arbeitsschutzes für Frauen, vor allem aber die Einführung des Frauenwahlrechts. Als Mitglied der Enquetekommission "Zur Lage der Wiener Arbeiterinnen" lernt sie 1896 Adelheid Popp, Anna Boschek und Victor Adler kennen, dem sie zeitlebens freundschaftlich verbunden bleibt. Ein Jahr später wird sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Während ihrer Parteiarbeit lernt sie u.a. Käthe Leichter schätzen, der sie "eine große Zukunft voraussagt". Im Rahmen ihrer politischen Tätigkeit hält sie zahlreiche Vorträge und publiziert Artikel und Aufsätze in der Volksstimme", der "Arbeiter-Zeitung", in "Die Unzufriedene", "Der Kampf" und der Berliner "Neuen Zeit". 1901 zählt sie zu den Mitgründerinnen des "Vereins sozialdemokratischer Frauen und Mädchen". Von 1919 bis 1923 ist sie Abgeordnete in der Konstituierenden Nationalversammlung und bis 1930 Mitglied des Bundesrats. Aus ihrer Feder stammt der sich auf Frauenfragen beziehende 1926 formulierte Teil des "Linzer Programms" der Sozialdemokraten. Nach dem Anschluß Österreichs flüchtet sie, da sie aufgrund der antisemitischen Gesetze der Nationalsozialisten in Lebensgefahr ist, nach Frankreich. Ihr letztes Lebensjahr verbringt sie in einem Sanatorium in Blois.

Köhler-Lutterbeck, Siedentopf: Lexikon der 1000 Frauen

Schlesinger, Therese, geb. Eckstein
Politikerin
6.6.1863 (Wien) - 5.6.1940 (Blois/Frankreich)
Früh verwitwet, engagierte sich S. seit 1894 im "Allgemeinen Österreichischen Frauenverein" (AF) und trat für Wahl- und Studienrecht der Frauen ein. 1897 wurde sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ), in deren Vorstand sie 1919 gewählt wurde. Sie war Mitglied der konstituierenden nationalversammlung und 1920-30 Bundesratsmitglied. In sozialdemokratischen Zeitschriften veröffentlichte S. zahlreiche Beiträge, u.a. "Was wollen Frauen in der Politik?" (1909). Von ihr stammen auch die Frauenfragen betreffenden Punkte im "Linzer Programm" der SPÖ von 1926. 1938, nach dem sogenannten Anschluss Österreichs, floh sie nach Frankreich.

Österreichisches biographisches Lexikon

Schlesinger Therese, geb. Eckstein, Politikerin und Schriftstellerin. Geb. Wien, 6. 6. 1863; gest. Blois, Dep. Loir-et-Cher (Frankreich), 5. 6. 1940. Tochter eines freisinnigen jüd. Papierfabrikanten und Erfinders, Schwester des Journalisten Gustav Eckstein, des Universalgelehrten Friedrich Eckstein und der Feministin Emma Eckstein. Sie heiratete 1888 den Bankbeamten Viktor S. Bei der Geburt ihrer Tochter Anna (geb. Wien, 15. 8. 1889; gest. ebenda, 23. 2. 1920, Selbstmord) wurde sie mit Rotlauf infiziert, was zu lebenslanger Körperbehinderung führte. Ab 1894 arbeitete sie eng mit Auguste Fickert im Zentrum der radikalen bürgerlichen Frauenbewegung, dem Allg. Österr. Frauenver., zusammen, in dessen Vorstand sie auch gewählt wurde. 1896 engagierte sich S. bei der von der Eth. Ges. veranstalteten Enquete zur Lage der Wr. Arbeiterinnen und trat 1897 der Sozialdemokrat. Partei bei. Als Mitgl. der Frauensektion der Gewerkschaft der Buchbinder engagierte sie sich führend im Buchbinderstreik von 1898. Im gleichen Jahr wurde sie zur ersten sozialdemokrat. Frauenreichskonferenz delegiert, 1899 Mitgl. des Frauenreichskomitees. Im Wahlkampf 1901 setzte sich S. bes. für Victor Adler ein. 1901 war sie auch bei der Gründung des Ver. sozialdemokrat. Frauen und Mädchen beteiligt; S. trat auf Parteitagen und Frauenkonferenzen vehement für die Gleichberechtigung der Geschlechter, speziell für das Frauenwahlrecht, ein und wurde zur unbequemen Kritikerin einschlägiger Vorurteile auch innerhalb der österr. Arbeiterbewegung. Neben der polit. Emanzipation der Frau galt ihre bes. Aufmerksamkeit dem Mutter- und Kinderschutz, der sozialen Akzeptanz der Hauswirtschaft und sozialpsycholog. Themen. Während des Ersten Weltkriegs war sie maßgeblich in der im Ver. Karl Marx organisierten pazifist. Linksopposition um Friedrich Adler engagiert. 1917 nahm sie als deren Delegierte an der 3. Zimmerwalder Konferenz teil. 1919 Mitgl. des Parteivorstandes und der Konstituierenden Nationalversmlg., war S. 1920-23 Abg. zum Nationalrat, 1923-30 zum Bundesrat; 1926 formulierte sie den die Frauenfrage betreffenden Tl. des "Linzer Programms". 1933 zog sie sich ins Privatleben zurück, 1939 war S. zur Emigration nach Frankreich gezwungen.

Ausgewählte Publikationen

Die Wählerin : sozialdemokratisches Frauen-Wochenblatt / Red.leitung: Adelheid Popp und Therese Schlesinger - Wien: Vorwärts, 1918-1919
Online Zugriff / ÖNB 529641-C.Neu
Schlesinger-Eckstein, Therese: Bürgerliche und proletarische Frauenbewegung - In: Sozialistische Monatshefte, Jg. 2=4 (1898), Nr. 10, 459-466
Online Zugriff / ÖNB 28331-B.Neu-Per
Schlesinger-Eckstein, Therese: Das Frauenwahlrecht auf sozialdemokratischen Kongressen - In: Sozialistische Monatshefte, Jg. 8=10 (1904), Nr. 3, 225-230
Online Zugriff / ÖNB 28331-B.Neu-Per
Schlesinger-Eckstein, Therese: Die Frau im 19. Jahrhundert - Berlin: Verl. Aufklärung, 1902
ÖNB 1600427-B.Neu.13
Schlesinger-Eckstein, Therese: Die Lage der Lohnarbeiterinnen in Wien - In: Sozialistische Monatshefte, Jg. 1=3 (1897), Nr. 4, 227-233
Online Zugriff / ÖNB 28331-B.Neu-Per
Schlesinger-Eckstein, Therese: Die sozialdemokratische Frauenbewegung in Österreich - In: Neues Frauenleben, Jg. 17 (1905), Nr. 10, 1-4
Online Zugriff / ÖNB 422673-B.Neu-Per
Schlesinger-Eckstein, Therese: Die Wiener Frauenpresse - In: Sozialistische Monatshefte, Jg. 6=8 (1902), Nr. 7, 542-546
Online Zugriff / ÖNB 28331-B.Neu-Per
Schlesinger-Eckstein, Therese: Rückblick auf den Berliner Frauen-Kongreß - In: Neue Revue, Jg. 7 (1896), Nr. 44, 515-517
ÖNB 398879-B.Neu
Schlesinger, Therese: Auguste Fickert - In: Arbeiterzeitung, Jg. 39 (27. Juni 1926), Nr. 175, 24
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Das Doppeljoch der Mütter : Mutterschaftsversicherung ; ein Vorschlag für das künftige Parteiprogramm - In: Arbeiterzeitung, Jg. 39 (7. März 1926), Nr. 66, 22
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Das Volksbegehren und die Frauen - In: Arbeiterzeitung, Jg. 43 (8. September 1930), Nr. 248, 3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Das Zölibat der Lehrerinnen - In: Arbeiterzeitung, Jg. 34 (27. März 1922), Nr. 85, 1
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Der Aufstieg der arbeitenden Frau : zur Frauenkonferenz in Linz - In: Arbeiterzeitung, Jg. 39 (29. Oktober 1926), Nr. 299, 2
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Der Fluch der Kinderlosigkeit - In: Arbeiterzeitung, Jg. 36 (5. Oktober 1924), Nr. 275, 7
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Der zwanzigste Frauentag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 43 (3. März 1930), Nr. 61, 3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Forderungen der arbeitenden Frauen an Gesetzgebung und Verwaltung - In: Handbuch der Frauenarbeit in Österreich - Wien: Kammer für Arbeiter und Angestellte, 1930, 663-670
Online Zugriff / ÖNB 579225-C.Neu
Schlesinger, Therese: Die Frauenfrage auf dem Linzer Parteitag - In: Arbeit und Wirtschaft, Jg. 4 (1926), Nr. 23, 933-934
Online Zugriff / ÖNB 606270-C.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Frauen in der Republik - In: Arbeiterinnen-Zeitung, Jg. 32 (1923), Nr. 10, 2-3
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Frauen und der Krieg - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (28. Juli 1929), Nr. 206, 5
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Frauen und die Revolution - In: Der Kampf, Jg. 14 (1921), Nr. 2/3
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Die Frau im sozialdemokratischen Parteiprogramm - Wien: Wr. Volksbuchhandlung, 1928
Online Zugriff / ÖNB 577298-B.Neu.1-27
Schlesinger, Therese: Die geistige Arbeiterin und der Sozialismus - Wien: Heller, 1919
ÖNB 529114-B.Neu
Schlesinger, Therese: Die Machtverschiebung zwischen den Geschlechtern - In: Arbeiterzeitung, Jg. 37 (1. Januar 1925), Nr. 1, 23-25
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Nationalitätenfrage - In: Arbeit und Wirtschaft, Jg. 2 (1924), Nr. 22, 961-962
Online Zugriff / ÖNB 606270-C.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Politik der Unterröcke - In: Arbeiterzeitung, Jg. 43 (14. April 1930), Nr. 103, 3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Die Schule unserer Kinder - In: Die Wählerin, Nr. 10, 6. Februar 1919, 4
Online Zugriff / ÖNB 529641-C.Neu
Schlesinger, Therese: Die Stellung der Intellektuellen in der Sozialdemokratie - In: Der Kampf, Jg. 16 (1923), Nr. 8, 264-272
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Dr. Margret Hilferding : "Geburtenregelung" ; [Rezension] - In: Der Kampf, Jg. 19 (1926), Nr. 7, 317
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Ehe, Alkohol und Sozialdemokratie - In: Arbeiterzeitung, Jg. 40 (11. Dezember 1927), Nr. 338, 17
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Eine Heimstätte für arbeitsuchende Frauen und Mädchen - In: Arbeiterinnen-Zeitung, Jg. 12 (1903), Nr. 10
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Frauenarbeit und proletarische Lebenshaltung - In: Arbeiterzeitung, Jg. 37 (3. Februar 1925), Nr. 33, 8
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Frauenwahlrechtslied : An uns Ihr Frauen ist die Reihe - In: Arbeiterinnen-Zeitung, 14. März 1911
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Fürsorge und Fürsorgerinnen - In: Arbeiterzeitung, Jg. 33 (27. Dezember 1921), Nr. 354, 5-6
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Geburtenbeschränkung und Justiz - In: Der Kampf, Jg. 19 (1926), Nr. 6, 253-256
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Jetzt erst recht : fort mit dem §144! - In: Arbeiterzeitung, Jg. 46 (7. Januar 1933), Nr. 7, 2
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Karl Kautsky und die Frauenfrage - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (20. Oktober 1929), Nr. 290, 17
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Luise Kautsky : "Rosa Luxemburg : ein Gedenkbuch" ; [Rezension] - In: Der Kampf, Jg. 22 (1929), Nr. 5, 244-245
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Männerrechtelei - In: Arbeiterzeitung, Jg. 44 (25. Januar 1931), Nr. 25, 9
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Mary Wollstonecraft : die Pionierin der Frauenemanzipation - In: Österreichischer Arbeiter-Kalender, 1912, 72-
ÖNB 390843-B.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Meine Erinnerungen an den ersten Frauentag - In: Arbeiterzeitung, Jg. 46 (28. März 1933), Nr. 86, 6
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Mein Weg zur Sozialdemokratie - In: Gedenkbuch 20 Jahre österreichische Arbeiterinnenbewegung - Wien: Kommissionsverl. der Wr. Volksbuchhandlung "Vorwärts", 1912, 125-139
Online Zugriff / ÖNB 231744-B.Neu
Schlesinger, Therese: Mutterschaft und Erbsünde - In: Arbeiterzeitung, Jg. 43 (10. Juni 1930), Nr. 158, 3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Nochmals Ehe, Alkohol und Sozialdemokratie - In: Arbeiterzeitung, Jg. 40 (28. Dezember 1927), Nr. 354, 6
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: "Die Frau und der Sozialismus" - In: Arbeiterinnen-Zeitung, Jg. 19 (1910), Nr. 4, 4-5
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Schlesinger, Therese: "Doppelverdiener" - In: Arbeit und Wirtschaft, Jg. 4 (1926), Nr. 3, 93-96
Online Zugriff / ÖNB 606270-C.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Was wollen die Frauen in der Politik? - Wien: Brand, 1909
Online Zugriff / ÖNB 401064-A.Neu-Per.19
Schlesinger, Therese: Wie der Frauentag wurde - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (14. April 1929), Nr. 103, 2-3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Wie will und wie soll das Proletariat seine Kinder erziehen? - Wien: Verl. d. Frauen-Reichskomitees, 1921
ÖNB 638322-B.Neu
Schlesinger, Therese: Zölibat und Sittlichkeit - In: Arbeiterzeitung, Jg. 42 (29. März 1929), Nr. 88, 2-3
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Zum Problem der Mutterschaft - In: Der Kampf, Jg. 20 (1927), Nr. 10, 475-479
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Zur Diskussion über die politische Frauenorganisation (2. Fortsetzung) - In: Arbeiterinnen-Zeitung, Jg. 22 (1913), Nr. 16, 5-6
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Zur Evolution der Erotik - In: Der Kampf, Jg. 16 (1923), Nr. 11, 368-371
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Schlesinger, Therese: Zur Literatur der bürgerlichen Frauenbewegung : "Mary Wollstonecraft, die Verfechterin der Rechte der Frau" von Helene Richter ; "Ungereimtes aus dem Frauenleben" von Anna Bernau ; [Rezensionen] - In: Arbeiterzeitung, Jg. 10 (3. April 1898), Nr. 92, 11-12
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Schlesinger, Therese: Zur Psychologie der Geschlechter - In: Der Kampf, Jg. 18 (1925), Nr. 6, 225-229
Online Zugriff / ÖNB 1048285-C.Neu
Th. Sch.: Adelheid Popps vierzigjähriges Dienstjubiläum - In: Die Frau, Jg. 41 (1932), Nr. 12, 13
Online Zugriff / ÖNB 394591-D.Neu-Per

Quellen und Sekundärliteratur

Anderson, Harriet: Psychoanalysis and feminism : an ambivalent alliance ; Viennese feminist responses to Freud, 1900 - 1930 - In: Psychoanalysis in its cultural context - Edinburgh: Univ. Press, 1992, 71-80
ÖNB 1328318-C.Neu-Per.3
Die Frauen demonstrieren : gewaltige Protestkundgebungen gegen den neuen §144 - In: Arbeiterzeitung, Jg. 40 (12. Oktober 1927), Nr. 279, 7
Online Zugriff / ÖNB 393854-E.Neu-Per
Frau Kandidat [bei den Wahlen zur Nationalversammlung] - In: Der Morgen, Jg. 10 (27. Januar 1919), Nr. 4, 11
Online Zugriff / ÖNB 470322-D.Neu-Per
Gründungsfeier der Frauensektion der öffentlichen Angestellten - In: Frauenarbeit, Jg. 7 (1929), Nr. 13, 541-542
ÖNB 606270-C.Neu-Per
Hauch, Gabriella: "Against the Mock Battle of Words" : Therese Schlesinger, neé Eckstein (1863-1940), a Radical Seeker - In: Austrian lives - New Orleans, La.: Univ. of New Orleans Press , 2012, 71-91
Online Zugriff / ÖNB 1987164-B.Neu
Mayr, Barbara: Verfemt, verfolgt, vergessen - In: sic!, Nr. 57, 2006, 28-29
ÖNB 1445791-C.Neu-Per
Mein Weg zur Sozialdemokratie : aus dem Leben der Bundesrätin Therese Schlesinger ; [Rezension] - In: Die Unzufriedene, Jg. 2 (23. Februar 1924), Nr. 8, 2-3
Online Zugriff / ÖNB 600447-C.Neu-Per
Raggam-Blesch, Michaela: Der "fehlende Ort" : frauenbewegte Jüdinnen zwischen Antisemitismus und Antifeminismus im Wien der Jahrhundertwende - In: Ariadne, Nr. 43, 2003, 14-21
ÖNB 1428420-C.Neu-Per
Therese Schlesinger 65 Jahre alt - In: Frauenarbeit, Jg. 6 (1928), Nr. 12, 594-595
ÖNB 606270-C.Neu-Per
Widmar, Josefine: Mädchenklassen an den Knabenmittelschulen! : einige Bemerkungen zu der geplanten Unterrichtsreform - In: Reichspost, Jg. 26 (29. Juli 1919), Nr. 291, 7
Online Zugriff / ÖNB MF 945

Material in Archiven und Sammlungen

  • Briefe von Adelheid Popp, Leopoldine Glöckel, Käthe Leichter, Therese Schlesinger, Frieda Nödl, Maria Emhart, Hella Postranecky an Rosa Jochmann - In: VGA Wien, Nachlass Rosa Jochmann
  • Pressestimmen - In: WBR/TBA, Dokumentation, TP 047355 ; TP-047508

Links