Verein Soziale Frauenschule

Namen und Abkürzungen
Soziale Frauenschule
Soziale Frauenschule der KFO
Sozial-karitative Frauenschule
Soziale Frauenschule der Katholischen Frauenorganistion (Namensänderung)
Gründung
1916
Auflösung
1938
Sitz
Wien 9, Pramergasse 9 (bis 1923)
Wien 8, Josefstädterstraße 29 (ab 1923)
Wien 8, Florianigasse 43 oder 46 (ab 1927)

FunktionärInnen und Mitglieder

Leiterin

Organisationsstruktur

Historischer Überblick

Die langjährige Direktorin der Sozialen Frauenschule Berta Pichl berichtet, dass diese 1916 von der Katholischen Frauenorganisation (KFO) Niederösterreich oder nach anderer Quelle für die KFO der Erzdiözese Wien gegründet wurde. Junge Frauen konnten dort eine zweijährige Fürsorgerinnenschule, einjährige Erzieherinnen- und Hortnerinnenkurse, Kurse für Polizeifürsorgerinnen, Kurse für Seelsorgehelferinnnen in Pfarren sowie Fortbildungskurse besuchen.

Neben der sogenannten "Arlt-Schule" (siehe: Ilse Arlt) war dies eine der ersten planmäßigen Ausbildungen für Fürsorgerinnen in Wien. 1922 bekam die Ausbildungsstätte das Öffentlichkeitsrecht. Bis 1937 gab es 603 Absolventinnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die Schule weiter und wurde schließlich zur Akademie für Sozialarbeit der Caritas der Erzdiözese Wien.

verwendete Literatur und Quellen:

Motzko: Die katholische Frauenbewegung in Österreich. - In: Der katholische Almanach 1 (1931/32), 95-101
Pichl: Haben wir unsere Pflicht getan? - In: Frauen-Jahrbuch (1930), 143-147

verfasst von: Lydia Jammernegg

Quellen und Sekundärliteratur

Bildung und Erziehung der katholischen Frauenpersönlichkeit - In: Reichspost, Jg. 41 (1. April 1934), Nr. 89, 16
Online Zugriff / ÖNB MF 945

Material in Archiven und Sammlungen

  • Pichl, Bertha: Verwendungszeugnis - In: DAW, Ordinariatsakten, Vereine (5/1) o.S.
  • Verein der Sozialen Frauenschule: Statuten - In: DAW, Gestionsprotokoll des erzbischöflichen Ordinariats Wien 8919