Ella Iranyi

Geburtsjahr
5.04.1888, Wien
Todesjahr
9.04.1942, Deportation nach Izbica (Polen)
Berufe und Tätigkeiten
Malerin, Graphikerin

Funktionen und Mitgliedschaften

Wiener Frauenkunst Mitbegründerin

Biografie

Ella Iranyi absolviert die Kunstschule für Frauen und Mädchen und die Kunstschule München. Von 1922 bis 1926 lebt sie zeitweise in der Künstlerkolonie in Dachau. Sie gestaltet Buchumschläge, liefert Beiträge zu den Jahresmappen des Radiereklubs Wiener Künstlerinnen und widmet sich als Malerin der Landschafts- und Portraitkunst. 1932 erhält sie gemeinsam mit Stephanie Hollenstein den Marianne Hainisch-Preis.

Wegen ihrer alten Mutter will sie nach Machtergreifung der Nationalsozialisten Wien nicht verlassen und wird im April 1942 nach Izbica in Polen deportiert und vermutlich dort ermordet. Käthe Braun-Prager, ihre enge Freundin, verwaltet nach der Deportation Iranyis künstlerischen Nachlass.

Karolyi: Aufbruch und Idylle

Helga Hofmann-Weinberger

Quellen und Sekundärliteratur

Verleihung des Stipendiums der Marianne-Hainisch-Stiftung [Stephanie Hollenstein, Ella Iranyi] - In: Die Österreicherin / hrsg. vom Bund österreichischer Frauenvereine. Für die Schriftleitung verantw.: Eugenie Palitschek; ab 1932,8: Marianne Hönig; ab 1932,9: Ernestine Fürth , Nr. 5 , 1932 , 3
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