Bertha von Suttner

Namen und Abkürzungen
Arnold, Elisa (Pseudonym)
Jemand (Pseudonym)
Kinsky von Wchinitz (Chinic) und Tettau, Bertha Gräfin
Kinsky, Bertha von (Geburtsname)
Oulot, B. (Pseudonym)
Suttner, Bertha Félicie Sophie von
Suttner, Bertha Freifrau von (Ehename)
Suttner, Bertha Sophia Felicita von
Suttner, Bertha v.
Geburtsjahr
9.06.1843, Prag
Todesjahr
21.06.1914, Wien
Berufe und Tätigkeiten
Schriftstellerin, Publizistin

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Bertha von Suttner wird am 8. Juni 1843 in Prag geboren, sie stammt als gebürtige Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau aus einer böhmischen Adelsfamilie. Ihr Vater Franz Michael Graf Kinsky, ein General, verstirbt noch vor ihrer Geburt. Sie wächst bei ihrer Mutter Sophie Wilhelmine (geb. von Körner, entfernt verwandt mit dem Dichter Theodor Körner) im aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie und dessen militaristischem Hintergrund auf. Als adelige Kinsky erfährt sie nicht die übliche strenge Klostererziehung sondern genießt den liberaleren Unterricht durch Gouvernanten, so lernt sie etliche Sprachen, beschäftigt sich mit Musik und Literatur und reist mit ihrer Mutter durch halb Europa. Mehrere arrangierte Verlobungen scheitern.

Nachdem das vererbte Vermögen ihres Vaters (nicht zuletzt aufgrund der Spielleidenschaft der Mutter) weitgehend aufgebraucht ist, muss Bertha 1873 eine Stelle als Gouvernante bei dem Industriellen Freiherr Karl von Suttner in Wien annehmen und erteilt den vier Töchtern der Familie Unterricht in Musik und Sprache. In dieser Zeit verliebt sie sich in den sieben Jahre jüngeren Arthur Gundaccar von Suttner, den jüngsten Sohn der Suttners, der diese Liebe erwidert. Um einen Skandal zu vermeiden reist sie 1876 nach Paris, wo sie über Vermittlung für knappe zwei Wochen die Privatsekretärin von Alfred Nobel wird.

Bertha kehrt zurück nach Wien und heiratet Arthur Gundaccar heimlich am 12. Juni 1876, gegen den Willen seiner Eltern – er wird in der Folge enterbt und das junge Ehepaar zieht für mehr als acht Jahre in den Kaukasus nach Georgien zu Fürstin Ekatarina Dadiani von Mingrelien, wo die beiden unter schwierigen finanziellen Umständen von Gelegenheitstätigkeiten leben, insbesondere vom Schreiben von Unterhaltungsromanen, Zeitungsbeträgen sowie von Übersetzungen. Hier verwendet Bertha von Suttner auch erstmals ihre später berühmten Pseudonyme wie B. Oulot, N.O. Body und Jemand. Dort – fern vom Habsburgerreich entwickelt Bertha von Suttner ihr Schreibtalent, ihre eigene liberale Weltanschauung, ihre Russland-Affinität und die Beherrschung der russischen Sprache.

Eine Krise zwischen Russland und Österreich-Ungarn zwingt sie 1884 zur Heimreise nach Österreich, wo sie sich mit der Familie Suttner aussöhnen und schließlich auf Schloss Harmannsdorf im Waldviertel ihre Heimat finden – nicht gerade der ideale Ort für überzeugte Liberale und Freidenker ("sie finden keinen congenialen Kreis") – trotzdem wird die schriftstellerische und – Friedensarbeit hier fortgesetzt. Jetzt legt sie ihren Fokus auf eine friedlichere Gesellschaft und Pazifismus. In kurzen Jahresabständen erscheint Buch auf Buch: "High Life" (1886), „Inventarium einer Seele“ (1883), „Maschinenalter“ (1889) und im selben Jahr „Die Waffen nieder!“ etc. – die meisten erregen große Aufmerksamkeit und werden Bestseller und erleben etliche Auflagen. Doch „Die Waffen nieder““ schlägt alle Rekorde. Inspiriert durch internationale Friedensvereine und –aktivitäten beschreibt sie schonungslos die Schrecken des Krieges aus der Sicht einer Ehefrau und trifft damit den Nerv ihrer Gesellschaft, die zu dieser Zeit in heftigsten Diskussionen über den Militarismus und den Krieg begriffen war. Dieses Buch sollte ihr größter literarischer Erfolg werden, der in 37 Auflagen erscheint und in zwölf Sprachen übersetzt wird.

Internationale Vortragstätigkeiten in Europa und USA, Aufrufe, Petitionen, Konferenzberichte und Publikationen, Artikel in Tageszeitungen wie der „Neuen Freien Presse“ sollten immer mehr SympatisantInnen für die Friedensarbeit bringen. 1891 gründet sie die Österreichische Friedensgesellschaft. Ihr internationaler Ruf steigt rasant. 1904 gehört sie bereits zu den bedeutendsten TeilnehmerInnen der „Internationalen Frauenkonferenz“ in Berlin.

Zunehmend engagiert sich Suttner auch für die Frauenfrage, Frauenbildung und Chancengleichheit der Geschlechter. Sie ist in mehreren Frauenvereinen, der Friedenskommission des Bundes Österreichischer Frauenvereine, dem Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen aktiv und schreibt auch für Frauenzeitungen. Die Journalistin und Pazifistin Leopoldine Kulka ist eine ihrer besten Freundinnen, ebenso Marianne Hainisch und Henriette Herzfelder und die international tätige Ellen Key. Mit der Salzburger Feministin Irma von Troll-Borostyáni führt Suttner zwischen 1886 und 1890 ein regen Briefwechsel über das Arbeiten als Schriftstellerinnen und gesellschaftliche Themen. Zahlreiche Vorträge bringen sie auch zu deutschen Frauenvereinen.

Mit größerer Berühmtheit wird sie auch zur Zielscheibe für Spott und Hohn in den Karikaturen der internationalen Presse – höhnisch „Friedensbertha“ genannt. Doch 1905 wird ihre Arbeit endlich belohnt: als erste Frau erhält sie den (von ihr selbst initiierten) Friedensnobelpreis. 1912 mahnt sie vor der Gefahr eines internationalen Vernichtungskrieges und begibt sich auf eine äußerst erfolgreiche zweite Amerikareise, die sie als Vortragende von der Ostküste bis zur Westküste in über fünfzig Städte brachte.

Bertha von Suttner erliegt am 21. Juni 1914, wenige Wochen vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs, vor dem sie wiederholt gewarnt hatte, einem Krebsleiden. Ihre letzten Worte werden von ihrem Friedens-Weggefährten Alfred Fried übermittelt: „Die Waffen nieder! –.– sag’s vielen – vielen".

Biedermann: "Eine Genossin des leibhaftigen Gottseibeiuns?" - In: Österreichische Sprache, Literatur und Gesellschaft 2000, 139-151
Bittermann-Wille: Die Friedensbertha - gerühmt und bewundert - belacht und angefeindet. - In: "Gerade weil Sie eine Frau sind ..."

Christa Bittermann-Wille

Lexikon

Friedrichs

SUTTNER, geb. Gfn. Kinsky, Bertha v. (Pseud.: B. Oulot. Jemand)
geb. 9.6.1843 in Prag
gest. 21.6.1914 in Wien (ihre Urne steht in Gotha auf einem Sockel im Columbarium)
Vater österr. Feldmarschall-Leutnant Franz v. Kinsky, gest. schon vor ihrer Geburt. Mutter die Schriftstellerin Sophie Kinsky. Geh. 1876 Ingenieur und Schriftsteller Arthur Gundaccar v. Suttner (1850 - 1902). Sie bekam 1905 den Friedens-Nobelpreis.

ÖBL

Suttner, Bertha (Sophia Felicita) Freifrau von; geb. Gfn. Kinsky v. Wchinitz (Chinic) und Tettau; Ps. Elisa Arnold, B. Oulot, Jemand; Schriftstellerin, Journalistin und Friedensaktivistin
Geb. Prag, Böhmen (Praha, CZ), 9. 6. 1843; gest. Wien, 21. 6. 1914 (begraben: Urnenhain Gotha); röm.-kath. Tochter des kurz vor ihrer Geburt verstorbenen FML Franz Joseph Kinsky Gf. v. Wchinitz (Chinic) und Tettau (1769–1843) und von Sophie Wilhelmine, geb. v. Körner; ab 1876 mit →Arthur Gundaccar Frh. v. S. verheiratet. – S. wuchs in aristokrat. Umfeld in Brünn (Brno), später in Wien und Klosterneuburg auf. Neben luxuriösen Reisen in Kurorte und zu Spielstätten genoss sie französ., engl. und italien. Sprachunterricht durch Gouvernanten aus verschiedenen Ländern und erreichte durch die Lektüre belletrist. und wiss. Literatur einen hohen Bildungsgrad. Mehrere Verlobungen sowie eine Karriere als Sängerin scheiterten. 1872 wurde S. Gouvernante der vier Töchter von Karl Gundaccar Frh. v. S. d. Ä. (s. u. →Arthur Gundaccar Frh. v. S.) in Wien sowie auf dessen Landschloss Harmannsdorf in NÖ. Diese Stellung wurde aufgrund der Liebesbeziehung mit Arthur Gundaccar Frh. v. S. unhaltbar. S. nahm 1876 für wenige Tage die Tätigkeit als Sekr. bei Alfred Nobel in Paris an. Wenig später heiratete sie heiml. Arthur Gundaccar Frh. v. S. gegen den Willen seiner Eltern. Das Paar zog sich daraufhin für fast neun Jahre zu S.s Bekannten Ekaterina Dadiani, Fürstin von Mingrelien, nach Georgien zurück, wo es den russ.-türk. Krieg aus der Nähe erlebte. S. unterrichtete Musik sowie Sprachen und begann, Feuilletons, Kurzgeschichten und Fortsetzungsromane zu schreiben, die in verschiedenen Ztg. und Z. erschienen. Im Kaukasus formte sich ihr tiefer Glaube an den Pazifismus. Nach der Aussöhnung mit der Familie kehrte das Ehepaar 1885 nach Harmannsdorf zurück, wo S. zum Broterwerb weiterhin Liebesromane verf., die von einer realist. Schreibweise geprägt und an vielen Stellen autobiograph. gefärbt sind. In polit. Essays wie „Das Maschinenzeitalter. Zukunftsvorlesungen über unsere Zeit“ unter dem Ps. Jemand (1889) schrieb sie gegen nationale und reaktionäre Sichtweisen. 1889 gelang ihr der Durchbruch mit dem Tendenzroman „Die Waffen nieder!“, wobei sie durch realist. Schilderung von Kriegsgreueln hitzige Debatten auslöste und erhebl. zur Popularisierung des Friedensgedankens beitrug. Der Roman wurde zu einem der größten Bucherfolge des 19. Jh., in zahlreichen Z. abgedruckt und in alle europ. Sprachen übers. Als nun prominente Persönlichkeit setzte sich S. für die Friedensbewegung ein. Ihre Forderung nach Kriegsverzicht sollte durch Schiedsgerichtsverträge, einen internationalen Gerichtshof und eine Friedensunion umgesetzt werden. Ihrem Aufruf zur Gründung einer Österr. Ges. der Friedensfreunde folgten 1891 2.000 Mitgl. Im selben Jahr trat S. bei der Konferenz der Interparlamentar. Union und beim 3. Internationalen Friedenskongress in Rom auf, wobei sie als erste Frau im großen Ratssaal auf dem Kapitol sprach und zur Vizepräs. des neu gegr. Internationalen Friedensbüros in Bern gewählt wurde. In enger Zusammenarbeit mit →Alfred Hermann Fried gab sie 1892–99 die Z. „Die Waffen nieder“ heraus. S., seither Galionsfigur des internationalen Pazifismus, beteiligte sich an der Bildung der dt. Friedensges. in Berlin 1892 sowie der ung. 1895 in Budapest, nahm an internationalen Friedenskongressen teil, wobei sie sich dort zumeist als einzige Frau unter Diplomaten, Militärs und Völkerrechtlern fand, und wurde von Staatsoberhäuptern, u. a. von Theodore Roosevelt, empfangen. Ihr Glaube an die Konstituierung eines internationalen Rechtsgefüges zur Verhinderung militär. Auseinandersetzungen erhielt 1894 insbes. neuen Ansporn durch das Friedensmanifest von Zar Nikolaus II., auf dessen Initiative hin 1899 die 1. Friedenskonferenz in Den Haag stattfand. Nach dem nie überwundenen Tod ihres Ehemannes 1902 wurde der Besitz in Harmannsdorf wegen Verschuldung zwangsversteigert, S. zog nach Wien. Einladungen führten sie mehrmals nach Monaco zu Fürst Albert I., auf Vortragsreisen in die USA (1904 und 1912), nach Dtld. (1905) und Skandinavien (1906), wo sie den von ihr angeregten und ihr 1905 zugesprochenen Friedensnobelpreis in Empfang nahm. 1912 gewährte ihr der Industrielle Andrew Carnegie eine Lebensrente.

Literatur in der Wiener Moderne

Bertha von Suttner
1843-06-09 [Prag (Böhmen, A)\Praha (CZ)] bis 1914-06-21 [Wien (A)]

Berthas Vater, der General Franz Graf Kinski, hatte eine fast 50 Jahre jüngere Bürgerliche geheiratet und starb mit 75 noch vor Berthas Geburt. Die Tochter wurde liberal, von Gouvernanten erzogen, las sich intensiv durch die Weltliteratur und lernte mehrere moderne Fremdsprachen.

Nachdem Mutter Sophie das Kinskische Vermögen in europäischen Spielcasinos durchgebracht hatte, arbeitete Bertha als Gouvernante für die Töchter von Baron Suttner und begann eine Liaison mit dem Sohn des Hauses, Arthur. Sie wechselte als Sekretärin zum Industriellen Alfred Nobel nach Paris, schloss mit ihm Freundschaft. Die beiden diskutierten intensiv das Konzept einer Friedenssicherung durch Abschreckung.

Auf Initiative Arthurs heiratete das Paar heimlich und setzten sich nach Mingrelien im Kaukasus zur Fürstin Ekaterina Dadiani ab, einer Freundin Berthas. Das Ehepaar verbrachte in der kaukasischen Region insgesamt neun Jahre, zuletzt in Tiflis und bestritt seinen Unterhalt mit Musik- und Französischunterricht, Reitstunden, Handelskorrepondenz, Bertha auch mit Fortsetzungsromanen. Nach dem Tod von Berthas Mutter kehrte das Paar nach Österreich zurück und lebte auf Schloss Harmannsdorf im Waldviertel.

Das Ehepaar war in seinem Selbstverständnis Liberale, auch wenn sie nie einer Partei beitraten (für Bertha als Frau ohnehin nicht möglich); ihre politische Einstellung stieß in ihrer unmittelbaren sozialen Umgebung, aber nicht nur dort, auch auf viel Ablehnung.

Die Wendung S.s zur Friedenskämpferin erfolgte mit 45 Jahren spät, als sie mit der Arbeit am Roman Die Waffen nieder! Ein Lebensgeschichte (1889) begann, der stark von autobiografischen Elementen durchsetzt ist und die Perspektive einer "naiven" weiblichen Ich-Erzählerin benützt. Die Technik überzeugt aber gerade in ihrer Einfachheit und in der sinnlichen Transponierung. Zum einen wird die historische Rechtfertigung eines politischen Anspruchs des einen Staates (etwa eines Gebietsanspruchs) der entsprechenden Rechtfertigungsideologie des potentiellen Kriegsgegners gegenübergestellt.

Die deutsche Sozialdemokratie reagierte auf Die Waffen nieder! positiv, und eine Welle von Lesern folgte. Doch auch Ablehnung und Spott für Buch und Autorin waren beachtlich. Schon ein Jahr später gründete S. die "Österreichische Friedensgesellschaft?. Sie war in der pazifistischen Szene dadurch nicht nur etabliert, sondern wurde mehr und mehr zu deren Leitfigur. Sie lernte Alfred Hermann Fried kennen und gab mit ihm zwischen 1892 und 1899 die Monatsschrift "Die Waffen nieder" heraus. 1905 erhielt S. den Friedensnobelpreis.

S. engagierte sich jedoch auch gegen andere Formen struktureller makrogesellschaftlicher Gewalt, insbesondere gegen den Antisemitismus. Dazu war ihre Art zu schreiben, literaturkritisch in abwertendem Sinn, mit der von Theodor Herzl verglichen worden. Sie trat auch - nicht zuletzt durch ihre Art des Schreibens und Handelns - für Frauenemanzipation ein und leitete im "Bund österreichischer Frauenvereine" die Friedenskommission.

S. bereitete einen Weltfriedenskongress für den August 1914 in Wien vor, als sie genau eine Woche vor der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo starb. Heute beruft man sich, zumal in Österreich, gerne auf S. und zählt sie allgemein stolz zum kulturellen Erbe: Die österreichische Variante der 2-?-Münze trägt ihr Bild.

Lexikon der Frau

Suttner, Bertha, Freifrau von, geb. Gräfin Kinsky, österr. Schriftstell. u. Pazifistin, *Prag 9.6.1843, +Wien 21.6.1914. Verh. 1876 mit dem Schriftst. Frh. A. G. v. S. (+1902). Begann mit konventionellen Erzählungen, griff aber nach 1887 unter dem Einfluss der engl. "Internat. Peace and Arbitration Assoc." u. der Idee des Roten Kreuzes immer leidenschaftlicher in den Kampf gegen den nationalist. Machtstaat, den Militarismus u. die sozialen Missstände ein. Sie kämpfte für Pazifismus, internat. Schiedsgerichtsbarkeit, soz. Reformen u. Aufklärung im Geiste der positivist. Philosophie. Ihre Kampfmittel waren der roman, der Essay, die Ztschr. ("Die Waffen nieder!" 1892-99) u. die von ihr 1891 gegr. "Österr. Gesellsch. der Friedensfreunde". Hatte sich bereits 1876 um eine Stelle als Sekretärin Alfred Nobels bworben u. inspirierte ihn, bes. bei einer Zus.kunft in Zürich (1892), zur Stiftung eines Friedenspreises. Erhielt 1905 den Friedensnobelpreis.

Publikationen

Suttner, Bertha von: Memoiren / mit drei Bildnissen der Verfasserin - Stuttgart [u.a.]: Stuttgarter Verl.-Anst. [u.a.], 1909 [u.a.]
Online Zugriff / ÖNB 461144-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Die Waffen nieder! : eine Lebensgeschichte / - Dresden : Pierson, 1889 [u.a.]
Online Zugriff / ÖNB 119195-B.Neu.1-2
Suttner, Bertha Freifrau von: Erzählungen und Betrachtungen / - Wien: , o. J.
ÖNB 86643-A.Neu.13
Suttner, Bertha von: Die lustigste Stadt der Welt / - Wien: , o. J.
ÖNB 86643-A.Neu.27
Inventarium einer Seele / - Leipzig: Friedrich, 1883 [u.a.]
ÖNB 688322-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Ein schlechter Mensch : Roman / - Leipzig: Heinrichs, 1885
ÖNB 92567-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Daniela Dormes : Roman / - München [u.a]: Heinrichs [u.a], 1886 [u.a]
ÖNB 92569-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Die Waffen nieder! : Lebensgeschichte. Fortsetzung: Martha's Kinder / - Dresden: Pierson, o. J.
ÖNB 233177-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: High-life / - München [u.a.]: Heinrichs [u.a.], 1886 [u.a.]
ÖNB 92566-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Schriftsteller-Roman / - Dresden: Pierson, 1888
ÖNB 119198-B.Neu
Jemand: Das Maschinenalter : Zukunftsvorlesungen über unsere Zeit / - Zürich: Schabelitz [u.a.], 1889 [u.a.]
ÖNB 247186-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: An der Riviera : Roman in 2 Bänden / - Mannheim: Bensheimer, 1892
ÖNB 99333-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Doktor Hallmuts Donnerstag / - Dresden: Pierson, 1892
ÖNB 107439-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Eva Siebeck : Roman / - Dresden: Pierson, 1892
ÖNB 91081-B.Neu
Suttner, Bertha von: Ein Manuscript / - Dresden: Pierson, 1892
ÖNB 92565-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Protiv vojny. (Die Waffen nieder!) / pod. red. i s vstupleniem F. J. Bulgakova - St. Petersburg: Bratja Pantelejevy, 1892
ÖNB 237435-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Verkettungen : Novellen / - Dresden: Pierson, 1892
ÖNB 107031-B.Neu
Die Waffen nieder! Monatsschrift zur Förderung der Friedens-Idee / hrsg. von Bertha von Suttner - Berlin: Fried, 1892-1899
Online Zugriff / ÖNB 592253-C.Neu
Suttner, Bertha von: Die Waffen nieder! / - Wien [u.a.]: Mille-Tre-Verl. [u.a.], 2008 [u.a.]
ÖNB 1881812-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Im Berghause / - Berlin: Goldschmidt, 1893
ÖNB 157033-B .Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Phantasien über den "Gotha" / - Dresden: Pierson, 1894 [u.a.]
ÖNB 248274-A.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Vor dem Gewitter : Roman / - Wien: Raimund und Godina, 1894
ÖNB 181290-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Einsam und arm / - Dresden: Pierson, 1896 [u.a.]
ÖNB 188437-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Krieg und Frieden : Erzählungen, Aphorismen und Betrachtungen / zsgst. und hrsg. von Leopold Katscher - Berlin: Rosenbaum, 1896
ÖNB 189309-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Odzbrojte! (Legt die Waffen ab! : Biographie) / Übers. von Vlasta Pitner - Prag: Beaufort, 1896
ÖNB 83781-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Schach der Qual : ein Phantasiestück / - Dresden: Pierson, 1898 [u.a.]
ÖNB 95542-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Babies siebente Liebe und Anderes : neue Folge der "Erzählten Lustspiele" / - Dresden: Pierson, 1905
ÖNB 209678-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Bertha von Suttners Werke in Volksausgaben / - Dresden: Pierson, 1907
ÖNB 209724-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Gesammelte Schriften / - Dresden: Pierson, 1907
ÖNB 209723-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Rüstung und Überrüstung / - Berlin: Hescherus-Verl., 1909
ÖNB 467986-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Der Menschheit Hochgedanken : Roman aus der nächsten Zukunft / - Berlin [u.a.]: Verl. der Friedens-Warte, 1911
ÖNB 300927-B.Neu
Suttner, Bertha v.: Aus der Werkstatt des Pazifismus / - Leipzig [u.a.]: Heller, 1912
ÖNB 478692-B.Neu.2
Suttner, Bertha Freifrau von: Die Barbarisierung der Luft / - Berlin: , 1912
ÖNB 497661-B.Neu.6
Suttner, Bertha Freifrau von: Der Kampf um die Vermeidung des Weltkrieges : Randglossen aus 2 Jahrzehnten zu den Zeitereignissen vor der Katastrophe / hrsg. von Alfred H. Fried - Zürich: Orell, 1917
ÖNB 516617-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Martha's Kinder : Roman ; eine neue Folge von "Die Waffen nieder!" / - Berlin: Berlin-Wien, 1918 [u.a.]
ÖNB 223421-B.Neu
Suttner, Bertha von: Chère baronne et amie - cher monsieur et ami : der Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Bertha von Suttner / hrsg., eingel. u. kommentiert von Edelgard Biedermann - Hildesheim [u.a.]: Olms, 2001
ÖNB 1661585-B.Neu
Suttner, Bertha von: Hanna : Roman / - Dresden [u.a.]: Pierson, 1894
ÖNB 2046545-B.Neu
Suttner, Bertha von: Schmetterlinge : Novelletten und Skizzen / - Dresden [u.a.]: Pierson, 1897
ÖNB 1885391-B.Neu
Suttner, Bertha von: Die Tiefinnersten : Roman / - Dresden [u.a.]: Pierson, 1893
ÖNB 1885387-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Erzählte Lustspiele : Neues aus dem High Life / - Dresden: Pierson, 1889
ÖNB 107032-B.Neu
Suttner, Bertha v.: Die Waffen nieder! : Roman / - Wien [u.a.]: Javorsky [u.a.], [ca. 1966] [u.a.]
ÖNB 968730-B.Neu-Per.1017
Suttner, Bertha von: Die Waffen nieder! : Roman ; [Tagebuchnotizen] / [mit e. Vorw. von Barbara Sinic. Hrsg. von Richard Pils] - Weitra: Bibliothek d. Provinz, [2005]
ÖNB 1795129-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Halʾah ha nesheḳ! (Die Waffen nieder!) / Übers. von Sbhi ha-Levi Romeld - Krakau: Fischer, 1900
ÖNB 417631-B.Neu
Suttner, Bertha Freifrau von: Von der zweiten Haager Konferenz bis zum Ausbruch des Weltkrieges / - Zürich: , 1917
ÖNB 516617-B.Neu.2
Suttner, Bertha Freifrau von: Von der Caprivischen Heeresvermehrung bis zum Transvaalkrieg / - Zürich: , 1917
ÖNB 516617-B.Neu.1
Suttner, Bertha von: Kämpferin für den Frieden: Bertha von Suttner : Lebenserinnerungen, Reden und Schriften ; eine Auswahl / hrsg. u. eingel. von Gisela Brinker-Gabler - Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl., 1982
ÖNB 814169-B.Neu.2053
Suttner, Bertha von: Sarolta : Bertha von Suttner ; överättning av Oscar Nachman ; omslagvignett av Erik Jemhte ; Trente-et-Quarante / - Stockholm :: Holmquist boktryckeris förlag , 1914
ÖNB 2114454-B.Neu

Quellen und Sekundärliteratur

Cohen, Laurie R. : Across a feminist-pacifist divide : Baroness Bertha von Suttner's tour of the United States in 1912 - In: L' homme , Nr. 2 , 2009 , 85 - 104
Online Zugriff / ÖNB 1349756-C.Neu-Per
Schnedl-Bubenicek, Hanna : Bewegungen vor 1914 : humanitäre Initiativen oder gesellschaftliche Veränderung ; Pazifistinnen ; ein Resümee zu theoretischen Ausführungen und literarischen Darstellungen Bertha von Suttners und Rosa Mayreders - In: Friedensbewegungen : Bedingungen und Wirkungen / hrsg. von Gernot Heiss ... - Wien: Verl. f. Geschichte u. Politik, 1984 , 96-113
ÖNB 1111197-B.Per.11
Kulka, Leopoldine : Bertha von Suttner zu ihrem 70. Geburtstag - In: Neues Frauenleben / hrsg. von Auguste Fickert; ab 1911: Hrsg.: Leopoldine Kulka, Christine Touaillon, Emil Fickert , Nr. 6 , 1913 , 166-167
Online Zugriff / ÖNB 422673-B.Neu-Per
Birkhan, Ingvild : Das entscheidende Werk: Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte





Standort: 1790659-B.Neu-Per.7
- In: Friede - Fortschritt - Frauen - Wien: , 2007 , 2007 , 71-79
ÖNB 1790659-B.7 Neu Per
Nagel, Anne C. : Fanfare der Friedensbewegung : "Die Waffen nieder!" von Bertha von Suttner (1889) - In: Literatur, die Geschichte schrieb - Göttingen: VAndenhoeck & Ruprecht, 2011 , 72 - 85
ÖNB 1941715-B.Neu
Hainisch, Marianne : Bertha von Suttner [70 Jahre] - In: Der Bund / hrsg. vom Bund österr. Frauenvereine. Für die Schriftleitung verantwortlich: Henriette Herzfelder; später: Daisy Minor, Maria L. Klausberger , Nr. 5 , 1913 , 4-5
Online Zugriff / ÖNB 442258-B.Neu-Per
Hainisch, Marianne : Bertha von Suttner [Nachruf] - In: Der Bund / hrsg. vom Bund österr. Frauenvereine. Für die Schriftleitung verantwortlich: Henriette Herzfelder; später: Daisy Minor, Maria L. Klausberger , Nr. 7 , 1914 , 1-3
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Kind, Alfred : N. O. Body: Aus eines Mannes Mädchenjahren [Rezension] - In: Mutterschutz / Publikations-Organ des Bundes für Mutterschutz , Nr. 8 , 1907 , 341
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Manczyk-Krygiel, Monika : Freiheit und Zwang : berufstätige Frauen in der Prosa der Marie von Ebner-Eschenbach, Bertha von Suttner und Marie Eugenie delle Grazie - In: Germanica Wratislaviensia / Uniwersytet Wrocławski , 2000 , 223-241
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Braker, Regina : Bertha von Suttner's spiritual daughters : the feminist pacifism of Anita Augspurg, Lida Gustava Heymann, and Helene Stöcker at the International Congress of Women at The Hague, 1915 - In: Women's studies international forum , Nr. 2 , 1995 , 103-111
ÖNB 1383022-C.Neu-Per
Hildebrandt, Irma : Rebellinnen in einer Klassengesellschaft : die Friedenskämpferin Bertha von Suttner, 1843 - 1914 ; die Arbeiterin und Agitatorin Adelheid Popp, 1869 - 1939 - In: Hab' meine Rolle nie gelernt : 15 Wiener Frauenporträts - München: Diederichs, 1996 , 83-104
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Klapeer, Christine : Evolutionstheorien als emanzipatives und geschlechterkritisches Artikulationsarsenal bei Bertha von Suttner (1847-1914) - In: Ariadne / Archiv der Deutschen Frauenbewegung , Nr. 52 , 2007 , 34-41
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Ravy, Christiane : "Bas les armes" de Bertha von Suttner : un roman d'engagement à la cause pacifiste - In: Austriaca / Université de Haute-Normandie, Centre d'Études et de Recherches Autrichiennes , 1996 , 81-88
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Schnedl-Bubenicek, Hanna : Bewegungen vor 1914 : humanitäre Initiativen oder gesellschaftliche Veränderung ; Pazifistinnen ; ein Resümee zu theoretischen Ausführungen und literarischen Darstellungen Bertha von Suttners und Rosa Mayreders - In: Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit , 1984 , 96-113
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Hering, Sabine : Der gute Geist oder: Betrachtungen über die Hausmänner bewegter Frauen - In: Ariadne / Archiv der Deutschen Frauenbewegung , Nr. 20 , 1991 , 27-31
Online Zugriff / ÖNB 1428420-C.Neu-Per

Material in Archiven und Sammlungen

  • WBR/HS, Sammlung Bertha von Suttner
  • SCPC, Bertha von Suttner Collected Papers, CDG-B
  • UNOG, Bertha von Suttner Papers
  • Autograph letters to the Baroness von Suttner - In: MOHM, Bertha von Suttner Correspondence, A1589
  • Pressestimmen - In: WBR/TBA, Dokumentation, TP-051450/1959, TP-051450/2005

Links