Lila Gruner

Geburtsjahr
13.04.1872, Guntramsdorf
Todesjahr
?
Berufe und Tätigkeiten
Künstlerin

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Lila Gruner besucht von 1892 bis 1896 die Kunstgewerbeschule. Dann geht sie als Schülerin von Adolf Hölzel in die Künstlerkolonie nach Dachau. Ihre bevorzugten Motive sind Landschaften, Blumen und Stilleben. 1910 gestaltet sie eine Mappe mit 12 Radierungen der Beethoven-Häuser. Später wird sie Zeichenlehrerin an einer katholischen Lehrerinnenbildungsanstalt. Sie gehört dem Vorstand der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs an.

Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler

Helga Hofmann-Weinberger

Lexikon

biografiA

Gruner Lila (Eulalia); Malerin und Grafikerin
Geb. Guntramsdorf, NÖ, 1870
Gest. ?
Ausbildungen: Studierte 1892 bis 1996 an der Kunstgewerbeschule in Wien (bei Ribarz), 1902 bis 1904 bei A. Hölzel in Dachau.
Laufbahn: L. G. war in Wien als Zeichenlehrerin an der Privat-Lehrerinnen-Bildungsanstalt der Schwestern vom armen Kinde Jesu tätig. 1910 Mitglied und Schriftführerin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs. Beteiligung an deren 1. Ausstellung. Schuf vor allem Landschafts- und Blumenbilder. 1914 meldete sie sich nach Tscherms in Südtirol ab, lebte in Meran.

Quellen und Sekundärliteratur

Touaillon, Christine : Beethovenhäuser : zwölf Originalradierungen von L. Gruner [Rezension) - In: Neues Frauenleben / hrsg. von Auguste Fickert; ab 1911: Hrsg.: Leopoldine Kulka, Christine Touaillon, Emil Fickert , Nr. 6 , 1910 , 195-196
Online Zugriff / ÖNB 422673-B.Neu-Per