Hilda Gerhart

Namen und Abkürzungen
Gerhard, Hilda
Gerhart, Hilda Adele Theresia
Geburtsjahr
11.03.1881, Wien
Todesjahr
7.09.1963, Klosterneuburg
Berufe und Tätigkeiten
Geologin, Lehrerin, Vereinsfunktionärin

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Hilda Gerhart ist die Tochter eines Privatbeamten und besucht die Gymnasiale Mädchenschule des Vereins für erweiterte Frauenbildung. Die Reifeprüfung absolviert sie externistisch am k. k. Staatsgymnasium in Salzburg mit Auszeichnung. 1905 wird ihre mineralogische Dissertation approbiert. Sie ist Ausschußmitglied des 1922 gegründeten Verbands der akademischen Frauen Österreichs. Sie arbeitet bis zu ihrem Ruhestand als Lehrerin am Offizierstöchterinstitut, bis 1915 in Wien-Alsergrund, nachher in Wien-Hernals.

biografiA
Cernajsek, Seidl: Gerhart, Hilda Adele Theresia. - In: Wissenschafterinnen in und aus Österreich

Helga Hofmann-Weinberger

Lexikon

biografiA

Gerhart Hilda Adele Theresia; Geologin, Mineralogin und Lehrerin
Geb. Wien, 11. 3. 1881
Gest. Klosterneuburg, NÖ, 7. 9. 1963
Ausbildungen: 1888–92 Volksschule in Wien, 1892–95 Öffentliche Bürgerschule Wien I., Börsegasse, 1895–1901 Gymnasiale Mädchenschule des Vereins für erweiterte Frauenbildung in Wien, 1901 Matura in Salzburg, 1905 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien.
Laufbahn: 1910 Lehrerin am k. k. Offizierstöchterinstitut in Wien 9, 1915–1935 Lehrerin am k. k. Offizierstöchterinstitut in Wien 17, Hernalser Hauptstraße 67, 1940 Ruhestand (29. 4. 1941), Übersiedlung von Wien nach Weidling. Erste Geowissenschafterin, die sich an der geologischen Landesaufnahme der Geologischen Reichsanstalt/Bundesanstalt beteiligte. Gemeinsam mit Franz Eduard Suess Kartierung des Waldviertels.
W.: „Über die Veränderung der Krystalltracht von Doppelsulfaten durch den Einfluß von Lösungsgenossen. Phil.Diss. Univ. Wien“ (1905)

Publikationen

Quellen und Sekundärliteratur

Links