Minka Govekar

Namen und Abkürzungen
Dobova, Milena (Pseudonym)
Govekarjeva, Minka (Ehename)
Judita (Pseudonym)
Kastelčeva, Miinka (Pseudonym)
Ribnikarjeva, Marija (Pseudonym)
Smrekarjeva, Ivanka (Pseudonym)
Trdina, Josip (Pseudonym)
Vasič, Minka (Geburtsname)
Geburtsjahr
28.10.1874, Treffen (heute: Trebnje, Slowenien)
Todesjahr
10.04.1950, Ljubljana
Berufe und Tätigkeiten
Lehrerin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Funktionen und Mitgliedschaften

Allgemeiner Slowenischer Frauenverein, Laibach Gründerin, Sekretärin, Vorsitzende

Biografie

Minka Govekar war die Tochter eines Arztes und wurde an der Lehrerbildungsanstalt in Ljubljana zur Volksschullehrerin ausgebildet. 1897 heiratete sie den Schriftsteller Fran Govekar.

Sie begann für eine Reihe von Zeitschriften zu arbeiten, war Mitarbeiterin des "Jutro (Der Morgen)" und des "Slovenski Narod (Slowenisches Volk)" und publizierte in den Frauenzeitschriften "Slovenka" und "Zenski svet". Außerdem übersetzte sie aus dem Deutschen, Kroatischen, Russischen und Polnischen. Von 1905 bis 1910 war sie Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Slovenska gospodinja (Die slowenische Hausfrau)".

1901 gehörte sie zu den Gründerinnen des ersten slowenischen Frauenvereins Splošno slovensko žensko društvo und war 27 Jahre Sekretärin im Verein.

Lexikon

Österreichisches biographisches Lexikon

Govekar Minka, geb. Vasic, Schriftstellerin. * Treffen (Trebnje, Slowenien), 28. 10. 1874; + Laibach, 10. 4. 1950. Absolv. die Lehrerbildungsanstalt in Laibach und wurde dort Volksschullehrerin. Seit ihrer Verheiratung (1897) mit dem Schriftsteller Fran G. arbeitete sie für zahlreiche Z. und Ztgn.; 1905 Leiterin der Monatsschrift "Slov. gospodinja", ständige Mitarbeiterin des "Jutro" und des "Slovenski Narod". Zahlreiche Übersetzungen aus dem Dt., Kroat., Russ. und Poln. G., eine Vorkämpferin der Frauenbewegung, war unermüdlich auf organisat. und karitativem Gebiete tätig.

Publikationen

Govekar, Minka: Dobra gospodinja (Die gute Hausfrau) / - V Ljubljani: L. Schwentner, 1908
ÖNB 460249-B.Neu

Quellen und Sekundärliteratur

Links