Maria Hildmann

Namen und Abkürzungen
Hildmann, Marie
Winkler, Maria (Geburtsname)
Geburtsjahr
18.10.1880, Waidring
Todesjahr
16.11.1955, Salzburg
Berufe und Tätigkeiten
Politikerin, Funktionärin der CSP

Funktionen und Mitgliedschaften

Biografie

Maria Winkler kam als Nichte und "Hausdame" des Salzburger Landeshauptmanns Alois Winkler nach Salzburg. Als Christlichsoziale war sie im Gemeinderat der Stadt Salzburg von 1919 bis 1923 und 1927 bis 1928. Dabei dürfte sie wenig in Erscheinung getreten sein. Nach ihrer Heirat mit dem Vizebürgermeister von Salzburg, Richard Hildmann, musste sie aus dem Gemeinderat ausscheiden. Engagiert war sie in der Katholischen Frauenorganisation Salzburg. In den 1930er Jahren wurde sie Präsidentin derselben und war im Vorstand der Katholischen Reichsfrauenorganisation Österreichs.

Embacher: Das Frauenwahlrecht als Belohnung für die Kriegsarbeit. - In: Die andere Geschichte. - 1. Eine Salzburger Frauengeschichte von der ersten Mädchenschule (1695) bis zum Frauenwahlrecht (1918), 311-334
Das katholische Vereinsleben in Österreich. - In: Der katholische Almanach 2 (1933/34), 212

Quellen und Sekundärliteratur

Veits-Falk, Sabine : Die ersten Frauen im Gemeinderat der Stadt Salzburg: unkonventionell,
still oder angepasst?
- In: Salzburg-Archiv / Hrsg.: Verein Freunde d. Salzburger Geschichte , 2005 , 261–278
ÖNB 1252477-B.Neu-Per